Am Donnerstag bin ich mit dem Wagen nach Whistler gefahren, wo ich gehofft hatte, mit der Gondel auf einen Berg zu kommen um dann von da aus zu wandern (hier sagt man hiken, was sich viel besser anhört J). Leider gab es in der vergangenen Nacht 7cm Neuschnee, so dass ich nicht auf den Berg kam, sondern nur bis zum nächsten Gondelhalt, der nicht wirklich weit vom Parkplatz entfernt war. Ich bin dann los und fand dann auch nach einer Stunde viele schöne Wanderwege J nach drei Stunden und mitten irgendwo im Wald rief mich Chris an, ob ich nicht heute nen Sprung machen möchte. Wieso nicht, dachte ich mir J wir vereinbarten nen Treffpunkt und ich versuchte nun auf den direkten Weg zu meinem Auto zukommen. Dies hat mich weitere zwei Stunden gebraucht, was aber nicht schlimm war.
Kurz zu Whistler: es ist eine sehr schöne Gegend (was ja auch klar ist) aber für mich viel zu viel Tourismus. Momentan ist Nebensaison und somit war kaum was los in dem kleinen Örtchen, aber ich möchte mir nicht vorstellen, wie es da in der Hauptsaison zugeht. Die Wanderwege sind alle sehr gut und es gibt auch viele Mountainbike-Cross-Trails, was mit Sicherheit ein riesen Spaß ist! Aber bevor ich mir noch was breche, verzichte ich lieber darauf J
Gegen vier Uhr kam ich dann zu dem Treffpunkt mit Chris. Ich stieg in seinen Truck ein, denn die Straße zu der Brücke war nicht besonders mietwagenfreundlich. Als ich den Canyon gesehen habe, war klar: ich kann hier nicht springen, das ist einfach zu krass. Trotzdem war die Neugierde größer als die Angst und somit stand ich 10 Minuten später mit Gurt und Co. an der Rampe. Chris hatte mir empfohlen, rückwärts zu springen, was ich dann nach dem vierten Anlauf auch getan habe. Wow, ich habe nur die Augen zugehalten und darauf gewartet, wann das Seil mich auffängt. Es war einfach unglaublich. Kann es jetzt immer noch nicht fassen, dass ich das gemacht habe. Der Fotograf hat auch viele Bilder gemacht, die aber leider auf CD sind (mein Netbook hat kein CD Laufwerk). Mal schauen, vielleicht kann Phil die mir auf den Stick ziehen. Danach brauchte ich erst mal ein Bier, um wieder runterzukommen.
Es war ein wahnsinniger Tag mit super Wetter und einem unvergesslichem Erlebnis!
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