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Sonntag, 22. Mai 2011

14.- 16.05. Camping in The desert (Osyhoo, Penticton)

Freitagabend war ich mit zum Barbecue bei Phils Freunden eingeladen. Es gab Thunfisch-Steak (richtig lecker), Spargel vom Grill und dazu mexikanischen Reis. Es war eine lustige Runde mit einem tollen Dessert (Phils Schwester machte es, muss mir noch das Rezept besorgen).  Da der Freund ebenfalls hier in Deep Cove wohnt, sind wir mit den Rad dann gegen zwölf nach Hause gefahren.

Samstag ist Phil auf die Idee gekommen, doch in eine etwas wärmere Region zu fahren, da die Wettervorhersagen für Vancouver nicht so berauschend waren. Ich brachte dann meinen Mietwagen zur Station zurück und als ich dann gegen halb sechs wieder zurück war, hatte Phil schon so gut wie alles gepackt. Ich nahm noch eine letzte Dusche, packte ebenfalls meine Sieben-Sachen und gegen halb acht ging es dann endlich auf den Highway. Da Phil Epileptiker ist und momentan seine Medikamente umgestellt werden, darf er kein Auto fahren. Glück für mich, denn so darf ich seinen tollen Toyota Truck fahren :-). Autofahren ist in B.C. wirklich anstrengend, man kann meistens nur so um die 80-100 fahren, hat verdammt viele kurvige Strecken und dann will man ja noch was von der Landschaft sehen :-).  
 Nach ca. 2,5 Stunden war ich total ko und Phil hat für 30min übernommen. Es war sehr neblig und man konnte kaum was sehen. Ich habe dann wieder für gefühlte 10min das Lenkrad übernommen, aber war so müde, dass Phil wieder gefahren ist. Wir haben dann bei dem nächsten Campingstopp Halt gemacht und prompt beim Rangieren einen Baum erwischt. Man, war das ärgerlich! Dafür war der Campingplatz ein Traum, direkt am River mit traumhaft frischer Luft!
Am nächsten Tag ging es dann gegen elf weiter nach Penticton. Hier haben wir kurz Zwischenstopp gemacht und was gegessen. Gegen drei kamen wir dann bei einem Wanderparkplatz an, von wo wir dann ca.2 Stunden stramm gehikt sind. Es hat so viel Spaß gemacht, die schmalen Wege entlangzulaufen und immer höher zu kommen, bis man dann auf einer Bergspitze steht. Wir haben es sogar geschafft, uns nicht zu verlaufen und das, obwohl wir dem Schild "go anywhere" gefolgt sind :-).

Nach diesem Hike sind wir ca. eine Stunden noch gefahren, um zu einem wunderschönen Campingstop zu kommen, der direkt an einem der wärmsten Seen Kanadas liegt. Es war wirklich schön, mal abgesehen von dem totem Biber, der an dem kleinen „Camping“Strand lag. Die Wassertemperatur des Sees haben wir dann auch prompt getestet (gut, dass ich meinen Bikini dabei hatte) und mir gefiel es so gut, dass ich direkt ein zweites Mal rein musste. Es war natürlich super kalt, aber dank Lagerfeuer und dem würzigen Chicken Curry wurde mir rasch warm. Gegen zehn fing es leider an zu regnen und wir haben so gut es geht alles schnell zusammengepackt. Leider regnete es die ganze Nacht durch und ebenfalls am Morgen, was wirklich blöd war. Nach einem guten Frühstück haben wir uns dann auf den Weg nach Vancouver gemacht und kamen dort dann auch nach knapp fünf Stunden Fahrt an.
Insgesamt war es ein tolles We, nur leider hat der Regen uns einen Strich durch die Hike-Rechnung gemacht. 

"mein" Toyota ist ein wenig gewachsen :-)


der Campingstrand mit dem toten Biber :-)

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