Hallo zusammen, nun ist auch schon der Samstag vorbei.
Gestern war nichts spannendes, außer, dass ich das erste Mal auf Loopin saß. Ich glaube, so ähnlich muss sich der erste Mensch auf dem Mond gefühlt haben. Ok, ist vielleicht ein schlechter Vergleich :-) aber für mich fühlte es sich schon großartig an. Denn Loopin war schließlich noch am Dienstag wild entschlossen, keinen auf sich zu lassen. Dank Andrea´s ruhigen Art wurde er dann von Tag zu Tag besser, so dass wir am Freitag den nächsten großen Schritt gewagt haben. Hickery ist Lopin schon etwas voraus, denn Andrea trabte ihn am Freitag an der Longe (lange Leine und einer steht in der Mitte, um das Pferd im Fall aller Fälle zu halten).
Den Freitagabend habe ich im Internet verbracht und mir mal ein paar Nachrichten aus der Welt durchgelesen. Meine Güte, was ist denn mit dem lieben Guttenberg los? Und auch der Anschlag in Afghanistan, wo drei Soldaten von ihrem eigenen afghanischen Kollegen erschossen wurden, ist unfassbar! .
Heute, am Samstag, bin ich nur drei Ponies von Kirsten geritten. Gegen drei habe ich mich dann auf Finn gesetzt, das Pferd von Amanda. Er ist ein ziemlicher Brocken, sehr kräftig aber brav. Amanda springt ihn eigentlich nur und als ich sagte, dass er ja total steif ist und sich nur schwer biegen lässt, war ihre Antwort, dass er sich bei ihr immer biegen würde, in jeder Ecke... :-) Hunterreiter eben. Es ist wirklich kaum zu glauben, aber die haben von einer guten noch nicht einmal dressurmäßigen Basis NULL Vorstellung. Ich belasse das Thema jetzt dabei, denn sonst könnte es für die Nichtreiter ein wenig langweilig werden :-)
Gegen 16Uhr ging ich ins Haus, um das Abendessen vorzubereiten. Da wir für nachmittags Gäste erwarteten, fragte Kirsten mich, ob ich nicht wieder Schichtkohl machen könnte. Na gut, Lust war was anderes, aber ich war schnell fertig und es hat dann auch allen geschmeckt (mit Ausname Kilby). Allerdings haben die Gäste auswärts gegessen, da sie wohl von einem Familienangehörigen zum Essen eingeladen waren. Nach dem Essen machte ich noch schnell den Nightcheck, suchte die von mir am Vormittag gereinigte Dusche auf und dann ab aufs Zimmer. Kirsten fragte mich, wie jeden Tag, ob ich noch ein wenig Cello spielen würde, aber ich sagte ihr: NEIN, einfach mal lesen, NICHTS tun. Und das werde ich gleich auch machen :-)
Noch was zum Wetter: es wird etwas wärmer, was wieder rum viel Schnee bedeutet. Und den gab es reichlich heute.
Morgen findet dann die Harness Clinic (ein Reinigungskurs für das Fahrgeschirr der Pferde) statt und Kirsten hat wohl auch nachmittags ein paar Unterrichtsstunden. Ich gehe schon fest davon aus, dass ich sämtliche Ponies von der Wiese holen und vorführen muss... worauf ich natürlich nicht ganz erpicht bin, lieber würde ich zwei Ponies reiten und dann weiter NICHTS tun.
Wünsche euch einen schönen Sonntag.
Anbei ein Foto von Gala und Andrea in einem kleinem Vehicle. Das schwarze Lederzeug an Gala ist das Fahrgeschirr.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen