Ein wirklich komisches Gefühl, aber irgendwie kam auch ein Gefühl von Heimat hoch, besonders als ein wenig deutsch gesprochen wurde. Das war für meine Ohren (obwohl der Vater von Kirsten mit mir deutsch spricht) doch sehr ungewohnt.
Der Film war einfach richtig klasse! Und das salzige Popcorn hat viel zu gut geschmeckt! Unglaublich, aber manche packen noch heiße Butter auf ihre Popcorns. Vor dem Kino ist so eine Art Selbstbedienungstheke mit einem Hahn (ähnlich wie ein Getränkehahn von MacDonalds) wo dann auf Knopfdruck heiße Butter rauskommt. Vielleicht probiere ich es mal beim nächsten Mal :-)
Also, sollte er in DE laufen, kann ich ihn nur jedem empfehlen, der Liam Neeson gerne sieht. Hier findet ihr bei Bedarf weitere Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Unknown_Identity (Dank an Reinhard).
Als wir dann das Kino verließen, wurden wir von Schneegestöber empfangen. Ich habe nur kurz an den Herrn gedacht, der im Kino mit FlipFlops rumlief und an die junge Frau, die mit einer knielangen Jogginghose im Kino war. Kanadier eben, sobald es ein wenig über null geht, werden die Sommerklamotten ausgepackt.
Wir sind schnurstracks zu dem Diner gegangen, wo ich bereits mit Julie das letzte Mal war. Da wir zu siebt waren, mussten wir leider 20Min auf einen Tisch warten. Aber das hat sich gelohnt, denn das Essen war mal wieder sehr lecker.
Als ich heute morgen aus dem Fenster sah, war alles weiß, ca. 10cm Schnee gab es die letzte Nacht. So schnell kann sich das Wetter hier ändern. Da die Ponies gestern alle sehr früh im Stall waren, haben Kirsten und ich heute Morgen den Mädels im Stall geholfen. Danach bin ich dann das erste Mal ganz alleine in einem großen Carriage gefahren, mit Astillby. Leider wurde just in dem Moment auch ein Pferd longiert (was nicht ganz damit einverstanden war, nur an der Longe zu laufen) und ein Mädel sprang ein sehr junges Pferd. Gut, Springen konnte man das nicht nennen, aber es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen. Und dazu kam dann noch, dass Kirsten Topaz fuhr. Ich war in der Tat ein wenig überfordert und sehr darauf bedacht, mit dem Carriage nicht die Wand zu streifen. Aber nach 10 Min hatte ich ein wenig das Gespür für die Lenkung von Astillby und folgte dann einfach nur Kirsten. Es ist wirklich ein sehr komisches Gefühl, zu wissen, dass man nur mit seiner Stimme und den langen Zügeln das Pferd kontrollieren kann. Als ich dann vom Carriage runterging, merkte ich, wie angespannt meine Beine die ganze Zeit waren. So ganz ohne Bein geht das wohl doch nicht :-)
Anbei ein Foto vom Kino.
| von links nach rechts: Kevin, Kirsten, ich, Amanda und David im Hintergrund. Julie hat das Foto gemacht |
ja, da ist es noch grau - der Schnee noch im Anflug ;-) - hmmm Butter auf Popcorn, das stell ich mir auch lecker vor.
AntwortenLöschenganz liebe Grüße
Mam