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Donnerstag, 3. März 2011

Hauskonzert bei Brunners

Heute fand dann das Abendessen bei den Eltern von Kirsten und Kevin statt. Kevin holte mich pünktlich (was für Kevin eher untypisch ist) um 17:50Uhr mitsamt Cello ab. Auf dem Weg zu den Eltern zeigte er mir, wo er den heutigen Tag verbracht hat: im Wald auf dem Summer Field, wo zwei kleine Flüsschen durchlaufen. Hier hat er an einer Stelle angefangen, eine Holzbrücke zu bauen, damit man im Sommer wohl keinen Umweg mehr gehen muss. Im Winter ist es egal, da das Wasser dann eh zugefroren ist.
Bei den Eltern angekommen, wurden wir erst mal mit Käsesnacks und Oliven empfangen. Lecker :-) dazu gabs einen Sherry aus Madeira, schmeckt süßlich und einfach nur gut. Den Alkohol brauchte ich auch, denn ich war natürlich auch ein wenig nervös, schließlich sollte ich am späteren Abend ja auch noch vorspielen. Das Essen schmeckte sehr lecker, es gab Nudeln, Rosenkohl, grüne Bohne (wieso auch nicht :-)) und Fleisch mit einer leckeren Tomatensauce, dazu dann ein Gläschen Weißwein. Gegen halb neun habe ich dann mein erstes Stück gespielt. Kevin packte auch seine Mundharmonika aus und spielte einfach drauf los. Ich habe dazu die leere G-Seite gezupft, was sich dann gut anhörte. Daraufhin habe ich das Stück Rock´n´ Roll rausgesucht (Gruß an die Fiorinos :-)), habe die untere Stimme gezupft und Kevin hat mich mit seiner Mundharmonika begleitet.
Nach 4 weiteren Stücken war ich dann durch und die Konzentration war ebenfalls weg. Und mein Kopf war hochrot :-) aber es hat ihnen sehr gut gefallen und das ist ja das Wichtigste. Simi, Kirstens und Kevins Vater, war Feuer und Flamme, er wollte unbeding mit mir und seiner Trompete im Duett spielen. Nur leider ist der Notenschlüssel ja unterschiedlich. Er hat sich zwei kleine Stücke von mir kopiert und versucht nun, die untere Stimme in seinen Notenschlüssel zu "übersetzen". Dann gibt es beim nächsten Mal Begleitung in Form einer Trompete.
Morgen ist endlich Freitag, sprich WE :-) ich hoffe, ihr feiert alle schön Karneval und diejenigen, die kein Fan davon sind, genießen dann hoffentlich die freien Tage!
In diesem Sinne: Kölle Alaaf!

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