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Mittwoch, 26. Januar 2011

26.01., Mittwoch

Heute fing der Tag ganz gut an, im Stall waren wir schon um halb elf fertig. Aber meine blöde Sehne ärgerte mich doch sehr. Kirsten hatte leider auch keine Salbe zur Hand, weshalb ich nur meine Latschenkiefersalbe nehmen konnte. Gemeinsam mit Andrea (ja, hier gibt es auch eine Andrea :-)) habe ich dann Hickerry und Looping mit der Doppellonge gearbeitet. Looping kannte es schon, aber Hickerry fand es nicht ganz so prickelnd. Aber Kirsten hat es ihm dann gezeigt, wo der Hammer hängt :-)
Gegen eins gabs dann Lunch, Salat und die Suppe von gestern. Danach sollte ich Raindrop und Cinnemon reiten. Jedoch hatte mein Magen wohl was gegen das Essen gehabt, sodass ich relativ schnell vom Pferd zur Toilette stürzte. War jetzt nicht dolle mit dem Bauch zu reiten, aber für 20 Minuten reichte es aus. Nach Cinnemon habe ich mich an die Pflege des Fahrgeschirrs gemacht, was so ein wenig vor sich hinschimmelte... und dabei leckeren Fencheltee getrunken, nur echt aus Germany :-) dann wurde es auch besser mit dem Magen.
Gegen fünf wurden dann die Pferde wieder gefüttert und reingeholt. Ca 13 Ponys bleiben auch über Nacht draußen, die bekommen dann immer draußen ihr Fressen. Nur heute nicht, da es über 0 Grad war (schon sehr warm :-)). Ein Pony auf der Wiese sollte noch seine Decke bekommen und während ich mit der Decke am rumhantieren war, hörte ich nur auf einmal lautes Geschreie und Gepoltere. Die Ponys haben das Gatter aufbekommen und sind natürlich alle bis auf drei rausgerannt. Man, war das vielleicht sch.... Doch dank Hafer hatten wir sie nach ca. 10 Minuten wieder eingefangen. In solchen Momenten verfluche diese Viecher doch sehr...
Victor (ein Pony) hatte sich in der Box am Bein verletzt, weshalb noch mal der Tierarzt (ist auch gleichzeitig der Zahnarzt) kommen musste. Da Kirsten aber eigentlich Reitunterricht geben musste, fragte sie mich, ob ich dem kleinen Jungen Sterling Unterricht geben könnte. Sterling war schon cool, am besten war, als er mich fragte, ob ich Französin sei, wahrscheinlich wegen meinem "Akzent" und oder dem nicht berauschenden English. Aber wir konnten uns verständigen und er hat mir viel von seinen Freunden erzählt.
Um halb sieben ging es dann endlich ins Haus. Fuß ist übrigens immer noch nicht besser, Kirsten hat mir Voltaren mitgebracht. Dafür hat sich mein Magen wieder beruhigt.
Ein irgendwie aufregender Tag... :-)

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